Ausbildung zum Gruppenführer


Nach dem Zugführerführungsverantwortliche Person der Rettungshundestaffel im Einsatz. Er unterstützt den Zugführer bei dessen vielfältigen Aufgaben während eines Einsatzes.

Die Hauptaufgaben eines Gruppenführer lassen sich in folgenden Punkten zusammenfassen:

  • Planung und Durchführung der ihm zugeteilten Suchaufgaben
  • Effizienter Einsatz der ihm zugeteilten Einsatzkräfte
  • Einteilen der ihm zugeteilten Einsatzkräfte in Suchteams
  • Koordination der Suchteams im Suchgebiet
  • Dokumentation der durchgeführten Suchen der ihm zugeteilten Einsatzkräfte

Um diese Aufgaben erfüllen zu können, bedarf es einer umfangreichen Ausbildung. Diese Ausbildung setzt sich aus den Themen Einsatzorganisation, Führungsarbeit, Einsatztaktik Fläche und Einsatztaktik Trümmer zusammen.

Da eine fundierte Ausbildung dieser Themen-komplexe eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, werden die Themen in einzelnen Theorie-Einheiten vermittelt.

Die Ausbildung findet dabei in den verschiedenen Ausbildungsstätten des BRH statt. Erfahrene Ausbilder bilden dort den Nachwuchs in den o. g. Themen aus. Die Ausbildung erfolgt praxisnah.

Da die Arbeit eines Gruppenführers (GF) jedoch nicht nur aus theoretischen Kenntnissen besteht, müssen alle GF-Anwärter eine bestimmte Stundenzahl als Einsatzassistenten nachweisen, bevor sie die Ausbildung zum Gruppenführer beginnen können.

Vor allem für Mitglieder von Rettungshundestaffeln die keinen eigenen Hund besitzen, oder über Vorkenntnisse aus z.B. Feuerwehr, oder Polizei verfügen, bietet die Arbeit als Gruppenführer eine interessante Ergänzung zur Tätigkeit als Suchgruppenhelfer.