BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. und sein Kooperationspartner
I.S.A.R. Germany helfen in Mexiko nach Erdbeben

Mexikanische Regierung lobt professionelle Unterstützung des Expertenteams

Innerhalb weniger Tage wurde Mexiko von mehreren schweren Erdbeben erschüttert. Die Folgen sind katastrophal.
Zusätzlich zur menschlichen Tragödie von mehreren hundert Todesopfern sind zahlreiche Gebäude schwer beschädigt
und dauerhaft unbewohnbar. Ein erfahrenes Expertenteam der Kooperationspartner BRH Bundesverband Rettungshunde
e. V. und I.S.A.R., nahm am Donnerstagabend unmittelbar nach seiner Ankunft in Mexiko Stadt seine Arbeit auf.

© ISAR Germany / Stefan Heine / Helfer vom BRH in Mexiko (1)

Bereits am Mittwoch startete das Erkundungsteam, bestehend aus dem Fachbereich Humanitäre Hilfe des BRH Bundesverband
Rettungshunde e.V. und Mitarbeiter der I.S.A.R., in Richtung Mexiko. Experten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt
ergänzen das Team aus Bauingenieuren, Medizinern und Experten für Katastrophenmanagement. Alle Teammitglieder sind Spe-
zialisten in ihrem Fachgebiet. Sie blicken auf umfangreiche Erfahrungen aus den Einsätzen nach schweren Erdbeben oder Stürmen
in Nepal 2014, den Philippinen 2013 oder in Haiti zurück.

Am Donnerstagabend traf das zweite Team in Mexiko Stadt ein und unterstützt das Erkundungsteam seit seiner Ankunft mit
zusätzlicher Fachkompetenz. Im ersten Schritt führen die entsandten Mitglieder des BRH Bundesverband Rettungshunde und
der I.S.A.R. eine detaillierte Begutachtung der unversehrt wirkenden Gebäude durch. Sie prüfen deren Statik und beurteilen
die weitere Nutzbarkeit. Zeitgleich beraten Sie die Bergungstrupps bei ihrer Arbeit. Audi Mexiko unterstützte die Helfer mit
Fahrzeugen und ermöglichte Ihnen so alle Einsatzorte schnell und sicher zu erreichen.

© ISAR Germany / Stefan Heine / Helfer vom BRH in Mexiko (2)

Mit an Bord des zweiten Teams war eine innovative Technologie; ein Motion Tracker. Dabei handelt es sich um ein hochmodernes
Bioradar des BRH Bundesverband Rettungshunde e.V. zur technischen Ortung verschütteter Personen. Es ist in der Lage, den
menschlichen Herzschlag und die Atmung durch Trümmerschichten hindurch zu orten.

Als sinnvolle ergänzende Maßnahme zum Einsatz von Rettungshunden detektiert das Gerät Atmung und Herzschlag der ver-
schütteten Person nach der Anzeige durch einen Rettungshund. Dies ermöglicht eine detaillierte Positionsbestimmung und die
schnelle und schonende Bergung der Opfer. In Zukunft soll das Bio-Radar in Inlands- und Auslandseinsätzen bei der Rettung
von Menschenleben aus Trümmerlagen unterstützen.

© ISAR Germany / Stefan Heine / Helfer vom BRH in Mexiko (3)

Pressekontakt beim BRH: Stefan Sobotta - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

   

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